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Dienstagsradler 4 Tage auf dem Karnischen Höhenweg (Oder: Wer sein Radl liebt, der schiebt ;-))))

 

Einen Alpencross von Nord nach Süd zu fahren, kann ja wohl mittlerweile jeder. Aber von West nach Ost, ist schon was Besonderes.

Am Samstag, den 9. Juli, 6.00 Uhr früh gings los, zumindest für 2/3tel der Gruppe.

Die Denggerei konnte aus familiären Erziehungsmaßnahmen erst um 14. Uhr starten und schickten Maria, Bäda und Andrea und Hubert (genannt Woidler) schon mal voraus Richtung Lienz in Osttirol.

Von Abfaltersbach (kennt keine Sau) gings dann gleich mal frisch fröhlich auf dem Drauradweg (immer leicht bergauf) im kühlen Morgenschatten Richtung Sillian.

Von da an kämpfte man sich 1400 Höhenmeter bergauf über die Leckfeldalm (Mittagspause mit kurzem Mittagsschlaf in Holzliegestühlen) oberhalb des Geil… äh Gailtal (man möchts nicht glauben)

weiter bis zur Sillianerhütte auf 2447 hm.

Die Vier bekamen aufgrund der extrem steilen Schotterstraße bereits einen ersten Schiebeeindruck (man liebt sein Radl ja!!!)

Danach wurden sie aber mit einem fantastischen flowigen Trail über den Gebirgskamm zum Monte Elmo mit fantastischem Blick auf die Sextener Dolomiten belohnt.

Brav organisierten sie unsere Übernachtungs-Malga Rinfreddo auf 1887 hm, auf der sie dann auch geduldig auf uns warteten.

Da uns beiden der ( von uns ausgesuchte !!!!!!!!!!!!!! ) Übergang zu hoch und die Schiebestreckte zu lang war und wir außerdem in der Früh noch etwas ausschlafen wollten, starteten wir erst in der Mittagshitze (32 Grad – da war genau 4 Tage Sommer) von Innichen direkt in die "Traversata Carnica" und biketen "ohne Schieben" durch bis zu unserer gemeinsamen Malga wo wir dann mit frischen Isotonischen Getränken empfangen wurden.

 

Karnischer Höhenweg Dengg 019  
Karnischer Höhenweg Dengg 026 Der zweite Tag   führte uns bei Sommer-Sonnenschein und Sexten-Dolomitenblick hinauf zum Kniebergsattel.
Karnischer Höhenweg Dengg 046 Was die anderen schon gewohnt waren, machten wir heute zusammen: wir alle lieben schließlich unsere Räder 
Karnischer Höhenweg Dengg 059 Nach fantastischer Abfahrt gings hinauf zum Passo Palombino wo Eva die Schiebeabzweigung ignorierte und die Forststraße vorausfahrend weiterfuhr. Als es ihr nach gefühlten 5 Minuten Warten komisch vorkam, drehte sie dann um und fuhr zurück, wo die Anderen nach tatsächlich 45 Minuten Pause auf sie warteten.
Karnischer Höhenweg Dengg 052  Traumhafte Trails warteten, um von uns genossen zu werden.
Karnischer Höhenweg Dengg 078

Der geplante 3. Pass an diesem Tag aufs Tilliacher Joch von 1.400 hm auf 2.100 hm – nach Evas Rechnung 500 hm !!! – und nach Marias Höhenrechnung 1000 !!!! hm.wurde ausgelassen.

Wir fuhren lieber ins Tal zum Eismann

Karnischer Höhenweg Dengg 097 Der dritte Tag führte uns wieder hinauf auf 2.000 m.
Karnischer Höhenweg Dengg 104 Traumhaft entlang des Karnischen Höhenweges über einen anspruchsvollen, aber trotzdem fast permanent fahrbaren Singletrail oberhalb der Baumgrenze.
Karnischer Höhenweg Dengg 109

Alle fünf passierten Malgas auf dieser Strecke waren leider entgegen Rudis Vorhersagen nicht bewirtschaftet, und so mußten wir halb "ausgehungert" ca. 900 hm wieder ins Tal hinabfahren um dort überraschend nach einer herrlichen Mittagspause bei Regen, Gewitter und Spaghetti Bolognese unseren Eismann wieder zu treffen.

Da jeder Ausflug mit GPS-Rudi unweigerlich zu einer "Greierei" führt, war wieder mal 500 hm Schieben im tropischen Urwald angesagt.Ob es jetzt 200 hm nach Eva oder 800 hm nach Maria waren, blieb offen

  ;-)))))))))))))))))))))  

Karnischer Höhenweg Dengg 123

Am Ende erwartete uns die traumhafte Malga Sorgenti auf 1830 hm unter herrlicher Felsenkulisse.
Der Abend auf dieser war noch seeeeeeeeeeeeeehr gesellig.

Karnischer Höhenweg Dengg 137

An unserem vierten und letzten Tag war endlich mal Lieben angesagt: Denn wer sein Rad liebt, der schiebt.- Auch hinunter !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Karnischer Höhenweg Dengg 146 Allerdings hätte die Kulisse nicht schöner sein können
Karnischer Höhenweg Dengg 156 Nach lohnenswerten Querfahrten ging es hinunter zum Hochweißsteinhaus. (bis dahin – und auch kurz danach – liebten wir unser Rad seeeeeeeeehr.
Karnischer Höhenweg Dengg 168 Nach genußvollen Abfahrten ins Lesachtal kurbelten wir bei sommerlicher Hitze und zwischenzeitlicher Speiseeiskühlung hinauf auf Asphalt zum Kartitscher Sattel. Der Rest lief dann wie von selbst zurück durchs Gailtal zum Auto – gestoppt von einer Bierstube, bei der wir unsere Wunden leckten

 

Resume`: Gail

Eva u. Rudi

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