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02.04.2010 – Dienstagsradler in Marokko

Amoi wos Neis…. haben wir (Rudi+Peter) uns gedacht und so ging’s am 16.03. für 14 Tage ab nach Südmarokko. Mit dabei war noch der Jürgen, ein Spezl aus München. Unser Trip führte uns von Agadir über den Anti-Atlas, durch die Wüste der Nord-Sahara und über den hohen Atlas bis in die Königsstadt Marrakesch. 

Einchecken am Flughafen-München um ca. 3 Uhr, ein erster Schnaps gegen Dünnpfiff und ab ging der Flug nach Agadir. Dort um ca. 8.30 Uhr angekommen hieß es gleich “Radl zusammenbauen” und 1.Etappe nach Ait Baha.
Gefühlte 24°C, sonnig und das Ganze nach dichtem Schneetreiben in München! Geil! Absolut Stresslos ging’s los……

  
Tag 1-4 “Anti-Atlas”:
Ein superschöner und sehr grüner Gebirgszug im Süden des Hohen-Atlas mit mehreren 2000dern. Erst mal war Teerstraße angesagt….. 
Wie lange so ein Winter sein kann haben wir an unseren Hintern gespürt, hat ziemlich lange gedauert bis sich dieser an das Bike gewöhnt hat! :-((
Ab dem 3.Tag ging’s auf Schotterpisten weiter und am 4.Tag war die Schotterpiste dann so hart dass die erste Panne vorprogrammiert war.
Die spitzen Steine bohrten sich durch meinen (Peter) “Schwalbe-Rocket-Ron”-Vorderreifen. Macht ja nix, habe zwar gerade mein Flickzeug verloren aber wir haben ja einen Ersatzmantel und noch viele Schläuche und Jürgen hat ja auch noch Flickzeug….. Schau ma moi :-))

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Ach ja! Dies sollte in den 2 Wochen unser Grundnahrungsmittel sein: Tajine und Minztee!

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Tag 5-6 “Wüste”:
Man, waren diese zwei Tage hart! Los gings mit knüppelharter Steinwüste, für die ersten 20 km brauchten wir ca. 3 Stunden! Leider entpuppte sich mein Rocket-Ron als echter Schei….Reifen. Am ersten Tag in der Wüste hatte ich am Hinterreifen 6 Dornen-Platten! Rudi gings besser mit nur einem “Schleicher”. Im Nachhinein natürlich logisch…. hätt ich doch…. Das Ganze brachte viel Spannung in unsere Tour! Hätten wir am zweiten Tag wieder so viele Pannen gehabt wären uns die Flicken ausgegangen…. und wir hätten die Wüste zu Fuß bezwingen müssen. Letztendlich hatten wir “Gott sei Dank” nur einen Platten, puhh!
Trotzdem, eine wahnsinnig tolle Erfahrung für alle! Keine Sau unterwegs (so einen Schmarrn machen nicht viele), unendliche Weiten, die ultratrockene Luft ließ unsere Wasservorräte schmelzen, und dann ein ausgetrockneter Salzsee der sehr gut befahrbar war als Abschluss des ersten Tages.  
 

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Rudi vor unserer Wüstenunterkunft!

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Jaaah! Wüste geschafft! (nachdem GPS-Rudi den wichtigen letzten Brunnen gefunden hat, puhh, das war knapp!)

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Tag 8-12 “Hoher Atlas”:
Nach einem Tag Verschnaufpause und einem Taxitransfer nach Quarzazate führten die nächsten Tage über den Hohen Atlas, vorbei an Marokko´s zweit höchsten Berg, dem “MGoun” (4068 m).  Alle Abenteuer, Erlebnisse und Eindrücke können wir hier nicht auflisten, das würde den Rahmen sprengen! Es war einfach nur genial, alles dabei, freundliche und hilfsbereite Menschen, arme Menschen, Kinder die um einen Stift betteln, diverse Urlaubskrankheiten (hinten raus bzw. vorne raus :-), wunderschöne Gegenden, tolle Unterkünfte, eine abartig dreckige Unterkunft und vieles vieles mehr….

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Wieder dahoam bei unsere Schatzis!!!!

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